Lullt uns ein

Podiumsdiskussion: Wie politisch müssen Theater und Kunst sein?

 

Schaut man sich die Auseinandersetzung mit den NSU-Verbrechen der letzten fünf Jahre an, dann sind die Theater neben dem Gericht, den Parlamenten und Medien eine der bedeutendsten Räume öffentlicher Diskussionen. Dutzende Theaterstücke sind zum Thema NSU entstanden. Die Stücke übersetzen Fakten und die trockene Sprache der Justiz, öffnen den Blick für die Situation der Betroffenen der NSU-Verbrechen oder erforschen die Kränkungen, Anfeindungen und Schmerzen, welche durch die Morde und Anschläge sowie auch durch die Ermittlungen aufgerissen wurden. Worin liegt genau der Beitrag von Theater und Kunst zu aktuellen politischen Debatten? Inwieweit kann Kunst eine Plattform des politisches Diskurses sein? Und welche Rolle spielt sie in den lokalen Debatten?

Podium:
Laura Linnenbaum (Regisseurin des Figurentheaterstücks „Beate Uwe Uwe Selfie Klick“)
Frauke Wetzel (Mitarbeiterin des Festspielhauses Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste Dresden)

…und herzlich eingeladen alle Kulturakteure der Region zum inhaltlichen Austausch.

Moderation:
Prof. Mark Arenhövel (TU Dresden)

Datum: 03.11.2016 Uhrzeit: 19:45 Uhr Ort: Lokomov, Chemnitz

Eintritt frei.

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