Das Fremde in der Oper

Podiumsdiskussion Kosmos Chemnitz

 „Unentdeckte Stereotype – das Fremde in der Oper“

(vor „Turandot“)

.Das Unbekannte in der Oper ist allgegenwärtig. Neben dem Stereotyp der Liebe, die die Handlung der Oper prägt, spielt das Fremde, das Exotische, als Projektionsfläche eine bestimmende Rolle. Das Fremde zu überwinden führt in der Oper in die Freiheit, in das neue Land oder in den Tod, wenn die Pyramide verschlossen wird. In der Reihe „Kosmos Chemnitz“ stellen sich die Diskutanten die Frage, was das Fremde ist, wie sich dies äußert und warum es Angst auslösen kann. Lohengrin wird hinterfragt, der in die Gesellschaft tritt und als Schützer anerkannt wird, während Calaf als entthronter Prinz mit seinem Namen Tod bringt. Aber auch die Frage, ob Otello, der Mohr von Venedig, ein Beispiel für notwendige gesellschaftliche Debatten ist, wird die Diskussionsrunde beschäftigen. Stereotypen haben die Oper geprägt und öffnen den Blick für das Fremde in uns.

Auf dem Podium:
Christian Wildhagen Neue Zürcher Zeitung
Hinrich Horstkotte, Regisseur
David Treffinger, Dramaturg
Moderation: Patrick Wurzel, Oper Chemnitz

Datum: 06.11.2016 Uhrzeit: 14:30 Uhr Ort: Oper Chemnitz

Eintritt: frei

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