Geheimsache NSU – Zehn Morde, von Aufklärung keine Spur

Vorwort

»So einen Fall wie mich, das hat’s noch nicht gegeben.« Das hat Beate Zschäpe gesagt, zu einem BKA-Beamten, der sie 2012 in einem VW-Bus auf einem Haftausflug nach Thüringen begleitete. Beate Zschäpe hat recht. Wann gab es schon einmal einen Fall, in dem die Beweislast gegen die vermutlichen Täter gleichzeitig so klar und so widersprüchlich erscheint? Wann wurde je in einem Strafverfahren ein solcher Druck auf die Ermittler seitens der Politik ausgeübt, Widersprüche und Beweislücken zu kaschieren, um ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen? Wann ist schon einmal mit einer solch geballten politischen Macht versucht worden, die Versäumnisse und das Mittun von staatlichen Behörden in einer Verbrechensserie zu vertuschen? Dabei hatte die Bundeskanzlerin doch ihr Wort gegeben: »Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen«, sagte Angela Merkel am 23. Februar 2012 auf der Trauerfeier für die vom NSU ermordeten Menschen. Die Morde seien auch ein Anschlag auf unser Land gewesen, fügte die Kanzlerin damals noch hinzu und versprach, dass in Bund und Ländern alles getan werde, um die Taten des NSU aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken.

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